Veröffentlicht in DailyLife, Schule

#20.7

~ Teil 3 ~

Ganz schön schwer den Faden nicht zu verlieren, wenn man gestückelt schreibt 😉

Am Freitag hatte es nur die Noten, nicht aber die Arbeit gegeben, da eine noch hatte nachschreiben müssen – und Lehrer machen ja nie verschiedene Arbeiten. Also gab es erst heute die Arbeiten zurück.

So richtig realisierte ich erst, als ich die Arbeit in der Hand und das rote „Sehr gut“ sah, dass das Ganze nicht nur ein Traum war. Dementsprechend breit war auch mein Grinsen J Was wiederum unsere Streber voll geärgert hat.

Am besten jedoch war der Kommentar von T. oder vielmehr die Frage.  Als wir beim Besprechen der Arbeit zu einer Aufgabe kam, in der T. augenscheinlich nur sehr wenig Punkte erhalten hat, sagte sie: „Ja, wenn wir auch nie die richtige Form im Unterricht hatten, wie sollen wir das denn in der Arbeit richtigmachen?“

Ähm ja… In dem Punkt musste ich mir wirklich das Lachen verkneifen. Wir hatten im Unterricht, sogar in der Stunde vor der Arbeit, nicht nur einige Fälle bearbeitet. Wir haben sogar von Mr. B. für eine Aufgabe eine Musterlösung bekommen. Davon mal abgesehen, dass die Aufstellung einer Gehaltsabrechnung wirklich nicht schwer war. Ich bin bestimmt nicht die einzige, die da nicht viel mehr wie einen halben Fehlerpunkt hat.

Da diskutierte T. doch tatsächlich fünf Minuten mit Mr. B., woher sie denn hätte wissen sollen, dass das das „bekannte Schema“ war, das wir anwenden sollten. (ähm… wir hatten sonst nichts Anderes??). Die Zeit nutzte K., sich meine Arbeit anzuschauen, da sie bei einer der Fragen nur 8 von 9 Punkten bekommen hat, obwohl ihrer Meinung nach die Definition richtig war. Aber jeder wird wohl verstehen, dass ein Unterschied zwischen chronologischer und nummerischer Reihenfolge besteht…

Jedenfalls ließ sich Mr. B. trotz anhaltender Diskussion nicht erweichen, da noch irgendetwas zu ändern.

Auf der einen Seite, wenn du Punkte brauchst, um vielleicht auf die bessere Note zu bekommen, ist so ein Lehrer unmöglich. Auf der anderen Seite habe ich höllischen Respekt vor so einem Lehrer. Sie verbringen unglaublich viel Zeit damit, unsere Arbeiten zu korrigieren. Wenn sie sich dann von jedem Zwischenruf beeinflussen lassen würden und noch Punkte vergeben, wären die für mich keine guten Lehrer. Wenn sie bei der Korrektur was falsch verstanden oder falsch zusammengerechnet haben – keine Frage. Das Korrigiert auch Mr. B. noch hinterher. Aber er ist eben kein Lehrer, mit dem man feilschen kann.

 

Was ich dann am Ende gar nicht verstehen konnte war, dass die Streber sich daraufhin über Mr. B. und seine Arbeit beschwert haben. So schwer war die ja jetzt auch nicht (haha, ich weiß. Das sagen immer nur Leute mit guten Noten…). Aber sowas hat auch viel mit Selbsteinschätzung zu tun. Und dann die Schuld auf die Lehrer zu schieben, nur, weil man was nicht richtig gemacht hat und entsprechend die Quittung bekommen hat… das geht ja mal wohl gar nicht…

 

Übrigens: T. hat eine Drei und K. hat eine Zwei bekommen J

 

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