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#27 Vorsätze… oder Rückblick 2016 :)

Hey 🙂

Eigentlich wollte ich in diesem Artikel ein wenig über Vorsätze schreiben. Aber da goldenmelancholy bereits einen so tollen Artikel geschrieben hat (siehe hier) und sehr viel von dem erwähnt hat, was ich eigentlich euch mitteilen wollte, musste ich mir etwas Anderes überlegen  🙂

… und beschlossen, euch ein wenig über meine Vorsätze aus 2016 zu erzählen.

Dabei spreche ich eigentlich von Zielen, weniger von Vorsätzen. Bei mir sind die jetzt nicht immer an ein neues Jahr geknüpft, obwohl ich die Wochen von Weihnachten bis so den Heiligen Drei Königen eigentlich immer am meisten Zeit zum Nachdenken habe (ist ja auch nicht so viel los in der Zeit 😉 ).

Ich stecke mir alle Nas‘ lang Ziele, die aber nicht realitätsfremd und damit gut zu erreichen sind. Deshalb waren meine Ziele für 2016 relativ simpel:

  1. Mehr mit Links schreiben

 Okay, dahinter steckt jetzt eine kleine Story 🙂

Ich hab‘ die Linkshändigkeit wohl von Seiten meiner Mutter gelernt, denn sowohl meine Mutter, als auch mein Großvater sind/waren Linkshänder. Beide wurden allerdings umgelernt.

Meine Mutter merkte spätestens, als ich begonnen habe, mit Messer und Gabel zu essen, dass ich Linkshänder bin. Denn wenn ich mit Messer und Gabel esse, habe ich die Gabel in der rechten, das Messer in der linken Hand.

Probiert es mal selbst, andersrum zu essen. Bei mir ist das echt unmöglich! Nicht nur komm‘ ich mir die ganze Zeit falsch vor, es artet auch in einer riesigen Schweinerei aus. Im Restaurant ist z.B. auch das erste, was ich mache, das Besteck andersherum legen. Hat schon zu witzigen Begebenheiten geführt  🙂

 

Wer selbst Linkshänder ist, weiß, wie schwer es in einer Welt mit Rechtshändern hat. Als ich in die Schule gekommen bin, gab es z.B. noch nicht so viele Sachen für Linkshänder, wie es sie heute gibt.

Versucht also mal einen Bleistift für Schreibanfänger mit diesen eingekerbten Wölbungen in der linken, statt der rechten Hand zu halten und damit zu schreiben. Sehr anstrengend, wenn dieser Bleistift für Rechtshänder geeignet ist. (Da ich weiß, dass das blöd beschrieben ist, hier ein Beispiel für so einen Stift)

Zwar konnte ich schon Schreiben (mit Links) bevor ich in die Schule kam, aber da du da alles mit Rechts beigebracht bekommst und auch zu meiner Grundschulzeit von allen Zeiten schief angeschaut wurdest, habe ich nach und nach immer mehr mit Rechts geschrieben.

 

Im Laufe der Jahre habe ich so immer weniger mit links geschrieben, sodass es soweit gekommen ist, dass ich eigentlich alles mit Links gemacht habe, außer Schreiben. Manche Menschen hat das irritiert, warum auch immer 🙂

Wie schlecht dadurch eigentlich mein Schriftbild mit links geworden ist, ist mir eigentlich erst im letzten Ausbildungsjahr aufgefallen. Da mussten wir sehr viel schreiben (wie eigentlich die ganze Ausbildung) und irgendwann war es so weit, dass ich Rechts eine Sehnenscheidenentzündung bekommen habe. Wer schon mal eine hatte, weiß, dass man dann es tunlichst vermeiden sollte, den Arm weiter anzustrengen.

Was hab ich also gemacht? Halt nicht nur mit Links gegessen, Haare gekämmt, Brot geschnitten usw. sondern halt auch geschrieben. Da es ja aber immer noch sehr viel zum Schreiben war und diese zusätzliche Belastung ungewohnt für meinen linken Arm war, habe ich prompt links auch eine Sehnenscheidenentzündung bekommen 🙂

Das dann war schon irgendwie witzig, dem Arzt dann zu erklären, wie ich das hinbekommen habe 😉

Nach dem Erlebnis habe ich wieder mehr angefangen, mit Links zu schreiben. Da mein Schriftbild aber nicht mehr so schön war, wie früher, habe ich mir für 2016 vorgenommen, wieder mehr mit Links zu schreiben, sodass ich das wieder verbessert.

Da ich aber nicht so wirklich dahinter geblieben bin – eigentlich eher nur in den Schulstunden, wenn mir langweilig war – sieht das leider immer noch so aus:

20161231_170612

  1. Glücklicher werden

Zugegeben, es ist ein sehr seltsames Ziel, auch wenn ich glaube, dass sich das einige stecken.

Bei mir ist dieses Ziel eher aus der Unzufriedenheit geboren, die sich in den letzten Jahren eigentlich stetig gehäuft hat und Ende 2015 wohl ihren Höhepunkt erreicht hat.

Dieses Ziel habe ich definitiv erreicht, denn ich habe wohl das größte „Problem“ ausgemerzt, dass zu meiner Unzufriedenheit geführt hat: meine Arbeit.

Jetzt, 8 Monate nach meiner Kündigung und 5 Monate nach meinem letzten Arbeitstag, kann ich sagen, dass es die beste Entscheidung meines Lebens war und definitiv meinem Glück im Weg stand.

 

  1. Wieder Bloggen

Ich denke, dieses Ziel habe erreicht, sonst gäbe diesen Blog nicht 🙂

 

Damit das hier nicht zu lang wird, erzähle ich euch im nächsten Artikel, wie es 2017 weitergeht 🙂

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2 Kommentare zu „#27 Vorsätze… oder Rückblick 2016 :)

  1. Deine Ziele sind wirklich toll! Vielleicht gelingt es dir schneller als du denkst, wieder schön mit links zu schreiben (du hast es ja gewissermaßen im Blut), aber ich wünsche dir ganz viel Glück dabei! ♥ Liebste Grüße, Julia – Und vielen Dank für deine Verlinkung, ein großes Kompliment für mich! ♥

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