Veröffentlicht in Allgemein, Creative

#29 Kalahari

Am heutigen Kreativ-Dienstag möchte ich euch eine Idee vorstellen, die ich letztes Jahr abschließend fertiggestellt habe: Kalahari.

Hier möchte ich euch ein bisschen darüber erzählen, wie ich eigentlich zu der Idee kam, überhaupt so etwas in die Richtung zu schreiben, was mich so inspiriert hat und vor allen Dingen, was daraus geworden ist.

Zum Anfang lüfte ich direkt mal was daraus geworden ist:

*gerade sowas von total freu*

Ab heute ist Kalahari bei Amazon verfügbar!

(falls der Link nicht funktioniert, bitte melden!!!)

Ich poste hier jetzt keine Leseprobe davon, da Amazon die ersten beiden Kapitel bereitstellt und die aussagekräftiger nicht sein könnten 🙂

 

Wie ich zu der Idee von Kalahari kam:

Anfangen hat alles irgendwann im Sommer 2014 mit einem Missverständnis. Natürlich war auch ich einer der Menschen, die genau verfolgt haben, was in den Medien über den Ausbruch von Ebola berichtet wurde. Im Gespräch mit Freunden wurde dann irgendein Land erwähnt und ich hab im Laufe dessen gemeint: „Das Land liegt doch nicht in Afrika, oder?“. Natürlich wurde ich eines besseren belehrt, denn immerhin waren die meisten betroffenen Länder auf dem afrikanischen Kontinent.

Und da hat es irgendwie angefangen in mir zu arbeiten. Zugegeben, ich hatte in der Zeit eine Flaute beim Schreiben und nicht wirklich die Motivation bzw. die nötige Kreativität, um meine damaligen Ideen weiterzuverfolgen. Also habe ich begonnen, ein bisschen über den Ausbruch zu recherchieren, die Maßnahmen, die dagegen getroffen werden, etc. Denn seien wir mal ernst, so schrecklich das ganze ist, so ein Virusausbruch ist auch unglaublich spannend, oder?

Mir war aber schnell klar, dass mir aber dafür das nötige Fachwissen fehlt, um eine richtige Geschichte, die den Fokus auf ein solchen Virusausbruch legt, aufzubauen. Das Thema an sich ist so komplex und ich habe das Gefühl, selbst wenn man in diese Richtung studiert, blickt man oftmals zuerst nicht durch, da einem die nötige Erfahrung fehlt. Kurzum gesagt, ich hatte viel Zeit in die Recherche gesteckt, weshalb ich auf das, was ich erfahren hatte, nicht verzichten wollte. Aber es musste was anderes her, sozusagen ein zweiter Hauptpunkt, der das ganze nicht nach einer wissenschaftlichen Abhandlung, sondern mehr wie ein Roman klingen lassen würde.

Beim Nachdenken räume ich gerne auf, so auch dieses Mal – bis mir zwei Bücher in die Hand gefallen sind. Es waren Türkisgrüner Winter und Kirschroter Sommer von Carina Bartsch. (Wer sie nicht gelesen hat, sollte es wirklich tun. Vollste Kaufempfehlung von mir! Ich hab euch die beiden Bücher mal verklinkt, dann könnt ihr mal reinschauen 🙂 ) Nachdem ich mir beide Bücher noch einmal zur Brust genommen habe, hat es bei mir Klick gemacht. Jetzt wusste ich, was als zweiter Hauptpunkt herhalten musste: eine komplizierte Beziehung. Und von komplizierte Gefühlen konnte ich in dieser Zeit echt ein Lied singen.

Nach einigem Herumbasteln und vieeel Nachdenken kam schließlich Ende November 2014 der erste Entwurf ‚heraus‘, gespickt mit Fachwissen, kurzen Szenen und kleinen Dialogen.

Danach folgte das, was jeder Autor kennt. Man setzt sich an den Schreibtisch, vor den PC/Laptop/Schreibmaschine oder was auch immer und schreibt, schreibt, schreibt. Löscht auch mal zwischendurch, überspringt mal eine Szene, weil man mit dem, was man geschrieben hat, im Moment nicht so zufrieden ist.  Ende Januar 2015, nach vielen 8+ Stunden Schreibmarathons, war dann endlich die erste ausformulierte Version fertig.

Ich kann mich noch genau erinnern, dass es 4:17 Uhr war, als ich diese zweite Version meiner treuen Ersttestleserin T. per Mail zugeschickt habe. Am nächsten Tag hatte ich einen wichtigen Termin bereits morgens um 8 Uhr und dementsprechend nicht mehr viel Zeit zum Schlafen. Als ich mich danach ins Bett legte, dachte ich, ich würde den Tag nie rumbekommen 🙂

Obwohl am Februar 2015 wohl die schlimmste Phase in meinem ehemaligen Job folgte, habe ich nach einiger Zeit mit der Überarbeitung angefangen. Erst einmal nur Rechtschreibung, Grammatik und die Aufteilung des Textes in sinnvolle Kapitel sowie die Überprüfung, ob die Zitate, die ich verwendet habe, auch wirklich zu dem Kapitel passen. Parallel dazu habe ich immer portionsweise von T. ihre Korrektur zurückbekommen und eingearbeitet, sodass ich irgendwann Ende Oktober 2015 fertig geworden bin. Zwischendurch, wenn ich darüber gesprochen habe, was ich als Hobby (oder eher als Nebenberuf 🙂 ) mache, habe ich immer mal wieder was von Kalahari herausgerückt. Zwar haben auch meine Freunde testlesen müssen, aber eine fremde, unabhängige Meinung ist immer noch besser und war mir sehr willkommen ;).

Tja, und dann lag es da. Das fertige Manuskript von Kalahari, fertig zur ‚Weiterverarbeitung‘. Aber es mussten noch 9 Monate ins Land gehen, es benötigte meine Klassenkameradin K. und eine vernünftige Idee für ein Cover, eine erneute Korrektur und die freie Zeit an Weihnachten 2016, um endlich endlich die Geschichte zu veröffentlichen.

~~~

Und jetzt kann ich nur folgendes sagen: 🙂

Wenn dir die Art, wie ich hier auf dem Blog schreibe, gefällt, wirst du schöne Stunden mit Kalahari verbringen!

 

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