Veröffentlicht in Allgemein, DailyLife, Schottland

Milngavie – Drymen

Heute war der erste Tag, an dem wir richtig gewandert sind. Auf dem Plan standen 21 Kilometer, die uns von Milngavie nach Drymen führten.

Edit: jetzt mit Bildern!
Der erste Blick heute Morgen galt den Rehen, die vielleicht fünf Meter vor unserem Fenster auf der gegenüberliegenden Wiese grasen. Nach einem Gespräch mit der Herbergsmutter erzählte diese uns, dass die Rehe sehr häufig so nah an die Wohnhäuser kämen, was natürlich auch seine Nachteile hat. Letztes Jahr haben sie sich zum Beispiel über die Tulpen hergemacht, die sie gepflanzt hatte.

Nach einem erneut sehr reichhaltigen Frühstück kam dann der Abschied. Das B&B und auch das nette Gastehepaar hatten wir schon vorgestern ins Herz geschlossen. Doch der West Hihland Way wartete und je früher wir auf dem Weg waren, desto öfters konnten wir eine Pause einlegen.

Nach einer kurzen Fahrt mit dem Auto (wir wurden zum Startpunkt von dem Herbergsvater gebracht 🙂 ) ging es dann auch schon vorbei am Startpunkt. Und danach kam eigentlich nur noch das Wandern über die Höhen und Tiefen des Weges 😉

Was mich selbst sehr erstaunt hat, ist, dass ich jetzt so nicht wirklich das Bedürfnis hatte, ständig etwas zu trinken oder Pause zu machen. War vielleicht dann auch ein Fehler, wenn ich jetzt an meine Wadenschmerzen denke… Erst gegen Ende haben wir uns wirklich mal eine viertel Stunde auf die Bank gesetzt und ein bisschen was getrunken und die Füße hochgelegt. Aber sonst waren es höchstens 5 Minuten Stehpause.

 

Das ist etwas, was ich definitiv morgen ändern möchte, zumal es ein relativ steiler Anstieg morgen werden wird. Denn dann warten 500 Höhenmeter und 23 Kilometer darauf, uns nach Roveranan zu bringen (Oder war es Rowerdannan? Ich muss mal nachschauen, aber nicht mehr heute…).
Kaum auf den letzten Meter nach Drymen, kam dann auch der eigentlich für 4 Stunden vorher angekündigte Regen in Form eines leichten Nieselns runter. Was kein Problem an sich war, denn wir waren ja fast in unserem B&B 🙂 Hier wartete ein kleines, aber schickes Zimmer auf uns. Ob die Qualität des Bettes mit der von gestern mithalten kann, erfahrt ihr morgen 🙂 Heute Nacht habe ich auf jeden Fall sehr gut geschlafen.
So, das soll es für heute sein. Ich möchte ein bisschen Kräfte sparen, denn für mich als Laien wird es morgen bestimmt doppelt so hart werden. Bis dann 🙂

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