Veröffentlicht in Allgemein, DailyLife, Schottland

Inverarnan – Tyndrum

Tag 4 der Wanderung auf dem West Highland Way.

Neben 20 Kilometern erwarteten uns ca. 300 Höhenmeter.
Nachdem gestern gegen halb 5 der Regen eingesetzt hatte, begleitete er mich bis in den Schlaf. Da ich Regen liebe und auch das Geräusch, dass dieser auf Dachfenstern macht, war ich schneller eingeschlafen, wie mir eigentlich lieb war 🙂

Zum Frühstück gab es heute wieder traditionell schottisches Frühstück mit Toast, Bacon, Eiern und dieser Mettwurst. An diese komische schwarze Wurst habe ich mich noch immer nicht herangetraut und ich denke, das wird auch so bleiben. Das wird wohl aus denselben Bestandteilen wie Haggies hergestellt (Innereien und so) und steht nicht unbedingt weit oben auf meiner Liste der genießbaren Nahrungsmitteln. Alleine der Gedanke daran, so etwas zu essen, dreht meinen Magen schon um. Aber mit dem restlichen Frühstück wurde man auch so satt.

Laut den Reiseunterlagen beigelegten Beschreibung für den heutigen Tag sollte dieser entspannend und sehr einfach sein, dadurch, dass viele gerade Strecken und nur wenig Höhenmeter und das auf eine längere Strecke verteilt auf uns warteten. Das war auch so, obwohl der Regen den Weg bis Cianlarich (liegt etwa in der Mitte der Etappe) echt mattig hat werden lassen. Teilweise standen wir vor so einer Schlammpfütze und mussten erst einmal planen, wie wir die wenigen Zentimeter möglichst ohne viel Matsch und steckenbleiben überwinden konnten.

Während der Wanderung begleitete uns fast durchgehend der Regen, der jetzt aber nicht wirklich unangenehm war. Das war eher der kalte Wind, der in einer ungewohnten Stärke den Regen beinahe immer begleitete. Doch auch die Sonne ließ sich blicken, nachdem wir Tyndrum immer näher kam.

Dieses Mal liegt unser B&B etwas außerhalb vom Stadt/Dorfzentrum, was aber nicht so schlimm ist, da es wirklich nicht weit bis dorthin ist. Da wir müde und auch ein bisschen abgekämpft waren, fuhr unsere Herbergsmutter uns deshalb die wenigen Meter bis zum Zentrum. Echt nett von ihr!

Im Pub folgte dann das übliche Abendessen, wo wir sehen konnten, dass Dortmund den Schock von gestern noch nicht so ganz verdaut haben schien. Nach 20 Minuten (Ich weiß nicht, wann es gefallen ist), als wir gingen, stand es schon 1:0 für Monaco.

Da wir auf dem Hinweg gesehen hatten, dass das doch nicht so viel Strecke ist, wie der Reiseführer sagte, gingen wir den Weg zum B&B wieder zurück.

Auch, wenn das B&B eine echt doof geplante Dusche hat (so doof in die Ecke gezwängt), bekommt es von mir definitiv ein Pluspunkt. Es ist sehr naturgebunden, was du an den Hühnern hinter dem Haus und den Seifen etc. siehst, die diese bereitstellen. Sie sind zu 100% organisch und riechen einfach fantastisch. Da bin ich echt gespannt auf das Frühstück 🙂
Und da ich trotz leichter Etappe heute echt müde bin, sehen (lesen) wir uns morgen 🙂

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