Veröffentlicht in Allgemein, DailyLife, Schottland

Tyndrum – Inveroran(Bridge of Orchy)

Die heutige Wanderung war im Gegensatz zu den letzten Tagen von den Kilometern her relativ kurz. Es waren nur ca. 300 Höhenmeter zu bezwingen und 15 Kilometer zurück zu legen.
Leider habe ich in dieser Nacht nicht so gut geschlafen, was weniger an dem Bett lag, sondern eher an meinen Muskelschmerzen. Am Tag zuvor hatte ich durch den Regen und den matschigen Untergrund meine Wanderstöcke benutzt und das beinahe den ganzen Tag. Durch das hoch und runter hat mein rechter Ellenbogen ganz schön was abbekommen und meldete sich dementsprechend pünktlich zur Schlafenszeit.

Zuerst wollte ich diese Schmerzen einfach übergehen, denn es war ja nicht die einzige Stelle, die mir weh tat (Knie, Fuß, …), aber es war die bei weitem hartnäckigste. So entschloss ich mich gegen 11 eine Tablette zu nehmen und weil die anscheinend zu schwach war um halb 2 erneut eine. Danach konnte ich endlich schlafen, ohne mich im Bett hin und her zu wälzen. Wirklich erholsam war der Schlaf jedoch nicht 😦

Dementsprechend gerädert entschied ich mich auch nur für die schmale Version des Frühstücks: Scrambled Eggs und Toast, dazu ein Glas Apfelsaft. So richtig Appetit hatte ich nicht, aber die Energie brauchte ich dennoch. Also immer rein damit…

Wie jeder es nach einer schlechten Nacht kennt, war mir entsprechend auch kalt, sodass ich mich entschied, direkt zu Beginn die Regenhose anzuziehen und meine Kniestrümpfe anzuziehen. Die richtige Entscheidung, wie sich herausstellte, denn wir hatten ganzen Tag fast ununterbrochen Regen. Da aber die Sonne immer mal wieder schien, konnte man schöne Regenbögen und teilweise wirklich klaren Farben sehen.

Nach der ersten Etappe (10 km) machten wir erst einmal Rast im „Bridge of Orchy“ Hotel. Leider waren wir dort nicht untergebracht (ausgebucht), sondern in dem „Inveroran Hotel“ ca. 5 Kilometer weiter. Da wir jedoch noch massig Zeit bis zum eigentlichen Checkin hatten, entschieden wir uns für eine längere Rast.  Genau richtig eigentlich, denn uns erwartete noch ein kleiner Hügel bis zum Hotel, der auch ein wenig anstrengend war.

Im Inveroran Hotel angekommen, stellten wir fest, dass es hier keinen WLAN-Zugang gab, ebenso wenig wie normalen Netzempfang. Das ist wohl der außergewöhnlichen Umgebung geschuldet, denn das Hotel steht wirklich alleine zwischen Bergen, Wiesen und Wanderwegen. Was jetzt aber auch nicht so wirklich tragisch ist (mal abgesehen davon, dass einige Dinge, an die man sich eigentlich gewöhnt hat, so jetzt nicht funktionieren….), denn wann hat man mal wirklich so eine freie Zeit von Handy und Social Media? Gut, ich habe jetzt auch nicht geglaubt, dass es so ein Hotel noch gibt 🙂

Das Abendessen war sehr interessant organisiert. Wir wurden beim Checkin schon gefragt, wann wir essen möchten und, dass wir es bis spätestens 5 Uhr sagen sollten, was (wir entschieden uns, direkt zu wählen, da die Karte nicht gerade üppig war). Das Essen an sich war jetzt schon gut, aber eigentlich nicht den Preis wert, den wir bezahlt haben. Da habe ich gestern besser gegessen und weniger dafür bezahlt.

Das Bezahlen wiederum gestaltete sich als echt schwierig. Wir wollten halt direkt nach dem Essen (ist das nicht so üblich?) bezahlen, doch sie meinten zuerst, dass man am Morgen bezahlen könnte. Dann war es ein Hin-und her, bis wir dann zwischen Rezeption und Bareingang bezahlt haben. Sehr seltsam alles.

Auch wenn die Dusche ausnahmsweise mal gut Druck auf der Leitung hatte, würde ich das Hotel jetzt nicht empfehlen.  Zu unorganisiert, ohne Wlan (was man in der heutigen Zeit in unbekannter Umgebung gebrauchen kann) und der etwas seltsame Service.

Aber genug über andere hergezogen, es geht ins Bett!

Hier noch ein paar Bilder von der Landschaft 🙂

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